Anna Borggrefe wurde 1999 als Jüngstes von fünf Kindern in eine sehr musikalische Familie hineingeboren. Geprägt von ihren Geschwistern fing sie mit fünf Jahren an Klavier zu spielen sowie in der Mädchenkantorei des Würzburger Doms zu singen. Auch die Freude am Tanz entwickelte sich, als sie mit sechs Jahren begann, im Kinderbalett des Mainfrankentheaters Würzburg zu tanzen. Geprägt von ihrem Großvater erlernte sie später zusätzlich Oboe, mit welcher Sie in zahlreichen Orchestern, u.a. dem Bayerischen Landesjugendorchester, spielte. 2015 nahm sie mit dieser am Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ teil und begann bald darauf mit ihrem Jungstudium an der HfM Nürnberg.

Neben der Musik ist ihre zweite große Leidenschaft ihr soziales Engagement. Sie arbeitete vier Jahre lang ehrenamtlich in Altersheimen in Würzburg sowie während ihrem fünfmonatigen Auslandsaufenthalt auf einer spendenbasierten Stadtfarm in Edinburgh. 2019 machte sie ein sechswöchiges Praktikum in einer Schule für geistig beeinträchtigte Kinder und Jugendliche. In all diesen Institutionen erwies sich die Musik für Anna als einzigartige Möglichkeit, Menschen zu erreichen und zu verbinden.

So wundert es nicht, dass Sie sich 2019 entschied, ihr Studium der Elementaren Musikpädagogik an der HfM Würzburg zu beginnen. Dort schaffte sie es, mit ihren beiden Instrumenten aufgenommen zu werden. Gegenwärtig studiert sie dank eines Erasmus Stipendiums an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen.

Valentin Bauer entdeckte früh seine Begeisterung für die Musik. Bereits als Zehnjähriger wurde er als PreCollege-Student in die Klavierklasse von Reinhard Becker und als Dreizehnjähriger in die Gesangsklasse von Prof. Andreas Reibenspies an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen aufgenommen.

Seit Oktober 2014 studiert Valentin Bauer an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart den Studiengang künstlerisches Gymnasiallehramt Musik mit dem Hauptfach Gesang in der Klasse von Prof. Teru Yoshihara. Im Jahre 2018 wurde er in die Schubert-Liedklasse der HMDK Stuttgart unter der Leitung von Thomas Seyboldt aufgenommen. Zudem studiert er an der Universität Stuttgart Germanistik.

Valentin Bauer ist im Großraum Stuttgart und deutschlandweit ein gefragter Tenor-Solist u.a. im Rahmen von BTHVN 2020 in der Bundekunsthalle Bonn. Ensemble- und Chorarbeit mit der Kölner Akademie, dem ARTON-Vokalensemble, dem Festspielchor der Internationalen Händel-Festspiele am Staatstheater Karlsruhe, sowie mit verschiedenen Kammerchören wie dem Deutschen Jugendkammerchor und figure humaine kammerchor etc. ergänzen seine solistische Ausbildung.

Seit 2015 hat Valentin Bauer jährlich interdisziplinäre und soziokulturelle Education-Workshops zu verschiedenen musikwissenschaftlichen Themen in Bayreuth und Wolfsburg konzipiert und geleitet.

Im Jahr 2018 folgte aufgrund überaus erfolgreicher Studienleistungen und vielfältigem sozialem und gesellschaftlichem Engagement für Valentin Bauer die Auszeichnung mit einem Deutschlandstipendium der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

2020 wird er zudem als Stipendiat des Richard Wagner Verband Bonn e.V., aufgrund seiner gesanglichen Leistungen, im Rahmen von Konzerten und weiteren Veranstaltungen im Bereich Lied und Oper Erfahrungen sammeln können.

Katharina Martini studiert Querflöte bei Thaddeus Watson an der HfMDK in Frankfurt. Sie ist Meisterschülerin von Emmanuel Pahud, Peter-Lukas Graf, Denis Bouriakov und Philippe Bernold.
Sie gewann den 1. Preis beim „American Protégé International Woodwinds and Brass Competition“ und einen Konzertauftritt in der Carnegie Hall New York, als auch die Goldmedaille beim „Concours Européen “ in Luxemburg. 2019 gewann sie 1. Preise beim „Vienna International Music Competition“,
„Grand Prize Virtuoso“ und beim Young Musician Competiton „Città di Barletta“ in Italien, sowie einen Konzertauftritt im Concertgebouw Amsterdam.
2018 erschien ihre Solo-Debut-CD „Meisterwerke für Flöte“. Sie konzertiert regelmäßig in Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, der Schweiz und den USA. Darüber hinaus ist sie regelmäßig zu Gast bei renommierten Musik Festivals, wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival.

Hannah Baumann wurde 1993 in Stuttgart geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Klavier und in der Mädchenkantorei St. Eberhardt. Seit ihrem 9. Lebensjahr widmet sie sich der Oboe, welche sie im Studium zu Prof. Gregor Witt nach Rostock, zu Prof. Matthias Bäcker nach Weimar und an das Conservatoire national supérieur de Musique et Danse Lyon zu Prof. Jean-Louis Capezzali führte. Sie ist regelmäßig als Aushilfe in Orchestern Deutschlands und Frankreichs eingeladen, Mitglied des Baltic Sea Philharmonie Orchestras und international als Gast bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau-Musikfestival, den Thüringer Bachwochen, dem Podium Festival Esslingen, dem Aurora Festival u.a. Ihre Liebe zu Alter Musik und besonders zu der J.S. Bachs wurde früh durch die Arbeit mit Helmut Rilling geprägt und brachte sie zur Barockoboe, die Sie zusätzlich bei Prof. Patrick Beaugiraud lernte. Sie war u.a. Stipendiatin der Oscar-und Vera Ritter Stiftung, des Deutschlandstipendiums, der Anna-Ruths-Stiftung und bei Live Music Now e.V. Die Konzeption eigener Konzertformate in enger Zusammenarbeit mit Installation, Schauspiel und Zeitgenössischem Tanz wurde u.a. mit dem ersten Preis des Internationalen HUGO Wettbewerbs für Konzertdramaturgie prämiert und verbindet ihre Liebe zu den schönen Künsten sowie besonderen Räumen und Architektur.

Florin Emhardt ist Mitglied des experimentellen Gitarren-Ensembles The Interstring Project, einem Nachfolgeensemble von Open Source Guitars, mit welchem er bereits beim 1. D-bü – Wettbewerb in Berlin teilgenommen hat. Wichtige Bestandteile seiner Ensemblearbeit ist die Mitwirkung an Kollektivkompositionen wie auch die enge Zusammenarbeit mit Komponist*innen und die Uraufführung von Auftragskompositionen auf internationalen Festivals wie beispielsweise den Donaueschinger Musiktagen 2018 und dem Crossroads International Contemporary Music Festival 2019 in Salzburg (u.a. Werke von Sarah Nemtsov, Henry Fourès, Benjamin Dupé, Hunjoo Jung, Sarah Westwood, Karel Stulens, Raimonda Žiūkaitė). Neben der künstlerisch-performativen Auseinandersetzung mit Neuer Gitarrenmusik widmet sich Florin Emhardt dem experimentellen und improvisierten Gitarrenspiel auch im pädagogischen Kontext. Im Rahmen seines 2015 begonnenen Schulmusikstudiums in Trossingen beschäftigt er sich sowohl mit dem klassischen Gitarrenrepertoire (Gitarrenklasse Andreas Grün) als auch mit E-Gitarrenspezifischen Stilistiken aus dem Jazz/Pop/Rock-Bereich (Gitarrenklasse Roland Pfeiffer). Das Studium des Verbreiterungsfaches Jazz/Pop und die Komposition und Interpretation französischer Chansons mit Einflüssen des Gypsyjazz für das Ensemble Canard en Rage bilden seinen aktuellen Schwerpunkt im Bereich der Popularmusik.

Andrej Gouverneur, geboren 1989, studierte in Saarbrücken Musik und Geschichte für Gymnasiallehramt und schloss dieses Studium mit dem ersten Staatsexamen 2019 erfolgreich ab. Zusätzlich entschied er sich 2018 zu einem Bachelor-Studium für Jazz-Schlagzeug im Studiengang „Jazz und Aktuelle Musik“ bei Prof. Oliver Strauch. Schon sehr früh begann er mit Klarinettenunterricht, wechselte dann später im Alter von 15 Jahren zum Schlagzeug und erhielt zudem klassischen Klavierunterricht. Während seiner Studienzeit arbeitete Gouverneur in zahlreichen Ensembles von Bigbands und Jazz-Combos über Musical-Produktionen bis hin zu Tanz- und Coverbands und bildete sich während seines Studiums und auf zahlreichen Workshops im Bereich Jazz -und Pop sowie bei verschiedensten namhaften Dozenten (u.a. bei Andy Gillmann, Julian Fau, Christian Lillinger, Christoph Hillmann) stetig weiter. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Schlagzeuger arbeitet er im Rahmen verschiedener Projekte als Arrangeur und Kompositeur sowie als Musikpädagoge im Bereich Schlagzeug an verschiedenen Musikschulen.

Leopold Brunner wurde am 25.12.2001 in Leipzig geboren und sammelte erste musikalische Erfahrungen im Elternhaus sowie im Kindergarten des „forum thomanum“, wo er mit 4 ½ Jahren seinen ersten Klavierunterricht von Alexandra Oehler erhielt. Seit 2009 wurde er von Konstanze Hollitzer unterrichtet und seit dem Schuljahr 2013/14 lernte er in Halle (Saale) von der renommierten Pianistin Ragna Schirmer. Er gewann zahlreiche Preise auf allen Ebenen von „Jugend Musiziert“ u.a. in den Kategorien Klavier Solo, Klavier vierhändig an zwei Flügeln und Alte Musik und erhielt Auszeichnungen wie das Händel-Mozart-Stipendium der Stadt Halle und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Auch nahm er am Internationalen Klavierwettbewerb junger Klaviervirtuosen 2015 in Usti nad Labem teil und war zweifacher Preisträger des Internationalen Grotrian-Steinweg Klavierwettbewerbes. Seit dem Wintersemester 2019 studiert Leopold bei Prof. Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Marc Lohse, geboren 1998, erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Geigenunterricht, mit acht Jahren kam das Klavier hinzu. An beiden Instrumenten gewann er mehrere erste Preise als Solist, in Ensembles und als Klavierbegleiter: u. a. viermaliger Bundespreisträger bei Jugend-Musiziert und 1. Preisträger mit Auszeichnung beim 2. Klavierwettbewerb zur Förderung junger Pianisten aus Luxemburg, Saarland & Rheinland-Pfalz. 2016 zeichnete ihn die Pfälzische Musikgesellschaft mit dem Bruno-Herrmann-Preis aus. Er war Stipendiat der Akademia Helmut Vogel e.V., der Heinrich-Vetter-Stiftung, der Detmolder Sommerakademie und der Domhof-Stiftung. Seit Januar 2020 wird Marc von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Konzertreisen führten ihn nach Oslo, Mailand und Turin. An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim studiert Marc seit Oktober 2016 in der Klavierklasse von Ok-Hi Lee/Prof. Rudolf Meister, nachdem er dort bereits seit 2013 Jungstudent im Pre-College war. Im Mai 2019 gewann er mit der Violinistin Malin Grass den Förderpreis des hochschulinternen Wettbewerbs Moderiertes Duo/Trio. Wichtiger Bestandteil der Konzerte des jungen Musikers sind seine freien Moderationen, welche anschaulich den historischen Kontext, die KomponistInnen, musiktheoretische Aspekte und eigene Gedanken zu den jeweiligen Werken beleuchten und verknüpfen. So schafft er eine direkte Verbindung zum Publikum und ein noch intensiveres Konzerterlebnis, welches sowohl Klassik-Neulinge, als auch Alteingesessene in den Bann zieht. Parallel zum Konzertieren findet Marc viel Freude und Inspiration in der Musikpädagogik und Geragogik. Hochschulpolitisch engagiert er sich im vierten Jahr in Folge als Mitglied des AStA, dem Senat sowie Studien- und Findungskommissionen.

Ariadne Dalatsi, geboren 1997, studiert seit Herbst 2016 an der Musikhochschule Lübeck im Studiengang Bachelor of Arts (Hauptfach Klavier). Ihre musikalische Ausbildung, an die sich verschiedene solistische Auftritte und Preise bei „Jugend Musiziert“ anschlossen, erhielt sie in den Fächern Klavier, Gesang und Klarinette. Während des BA-Studiums ergaben sich für Ariadne Dalatsi vielfältige Gelegenheiten zur Teilnahme und aktiven Entwicklung bzw. Gestaltung unterschiedlicher Projekte, die ihren Fokus auf einen transdisziplinären und intermedialen Bereich lenkten. Zum 200. Jubiläum Clara Schumanns war sie z.B. Mitorganisatorin des Konzerts: Starke Klänge – Komponistinnen kommen zu Wort, das Professorin Gaja von Sychowski (MHL) mit einem gendertheoretischen Vortrag begleitete. Im Rahmen der TonaLi-Kulturtage und des Kiezfestivals wurde es Ariadne Dalatsi ermöglicht, Auftrittskonzepte mitzuplanen und -auszuführen. Eine wichtige Erfahrung stellte auch die Studien-Projektreise nach Griechenland unter der Leitung von Professorin Almut Linde im Mai 2018 dar, während der in einem Austausch zwischen Studierenden der Kunst (Muthesius Hochschule Kiel) und der Musik (MHL) transdisziplinäre Grenzen zwischen Musik, Kunst und urbanem Raum erprobt und überschritten wurden. Die Ergebnisse dieser Forschungsprojekte wurden in der St. Petri Kirche in Lübeck ausgestellt.

Caroline Behr, geboren 1991 in Berlin, studiert an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig Musik und an der Universität Leipzig Französisch für das Gymnasiallehramt. Schon seit der frühen Kindheit beschäftig sie sich mit Musik, welche seitdem ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist. Stark geprägt durch das musikalische Elternhaus, fühlt sie sich vor allem im Jazz, sowie in folkloristischer Musik zu Hause und kann auf eine breitgefächerte musikalische Ausbildung zurückblicken. Bereits im Alter von fünf Jahren nahm sie Klavierunterricht, auf den ein paar Jahre später Querflötenunterricht folgte. Während ihrer Schulzeit war sie Mitglied verschiedener Ensembles, wie unter anderem dem Rundfunkkinderchor Berlin, mit dem sie viele Auftrittserfahrungen in renommierten Konzerthäusern sammelte. Nach dem Abitur am Georg-Friedrich Händel Gymnasium, begann sie ihre Vorliebe für Jazz zu entwickeln und nahm an der studienvorbereitenden Ausbildung der Musikschule Berlin-Neukölln, mit dem Hauptfach Jazzgesang, teil. Währenddessen sang und spielte sie in verschiedenen Bandprojekten, war Mitglied des Landesjugendjazzchores „Young Voices“ Berlin/Brandenburg und gab Querflöten- und Gesangsunterricht. Mit dem zunächst begonnenem Lehramtsstudium an der UdK Berlin, studiert sie seit 2014 in Leipzig und hatte außerdem die Möglichkeit während eines Erasmusaufenthaltes in Rennes, Jazz- und Popgesang an der Pont Supérieur zu studieren. Derzeit ist sie in verschiedenen Ensembles als Sängerin, Flötistin und Komponistin tätig, wie dem Worldmusic und Jazzensemble „Kardamom Kollektiv“ in Leipzig und der feministischen A capella Band „Bäast“ in Rennes, sowie als Leiterin des Kinderchores am Gustav-Hertz Gymnasium Leipzig.