Spielorte

D-bü – Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen wird im Mai 2022 an verschiedenen Spielorten in und um Trossingen stattfinden. In kürze veröffentlichen wir hier Details, aber schon jetzt ein kurzer Überblick über die Locations:

Trossingen

Kartonagenfabrik Michael Birk GmbH & Co. fußläufig von der Hochschule erreichbar. 1879 ist die Firma durch Wagnermeister Michael Birk und seine Frau Maria gegründet worden, in erster Linie, um Etuis für die Mundharmonikas der Fa. Hohner in Trossingen zu fertigen. Der Produktionsstandort ist inzwischen aufgegeben und nach Meßkirch verlagert worden.

Kulturfabrik Kesselhaus (https://www.trossingen.de/kultur-musik/veranstaltungsstaetten) vis-à-vis zur Hochschule: Das Kesselhaus ist  das ehemalige Kraftwerk der Matth. Hohner AG. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde bei seiner Renovierung im Jahr 2002 weitgehend in seiner Ursprungsform belassen. Im Sommer 2002 wurde die Kulturfabrik Kesselhaus als Veranstaltungshaus eröffnet. 

Villingen-Schwenningen, Ortsteil Mühlhausen

Göpelhaus & Zehntscheuer (www.freundeskreis-dorf-muehlhausen.de/) Mit großem Engagement schuf der Freundeskreis Dorf Mühlhausen e. V. ab 1982 eine neue Dorfmitte mit Backhaus, Moste, Schnapse, Göpel­haus, Schmiede und Mühle. Dieses Areal mit Fachwerkflair kann open air bespielt werden, bietet aber besonders mit Göpelhaus und Zehntscheuer überdachte Flächen. Als Göpel, oder Göpelwerk, früher auch „Göpelkunst“, wird übrigens eine Kraftmaschine bezeichnet, die durch Muskel-, Wasser-, Wind- oder Dampfkraft angetrieben wird.

Tuttlingen

Altes Krematorium (www.kulturhaus-tuttlingen.de/): Das Alte Krematorium wurde 1926/27 nach Plänen des Stadtbaumeisters Friedrich August Schmidt gebaut und gehört zu den frühen Krematorien in Deutschland. Hier wurden 1944 und 1945 Opfer des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Spaichingen verbrannt. Seit Beginn der 1980-er Jahre wurde es nicht mehr genutzt – bis zu seiner Rettung durch eine Bürgerinitiative und Wiederbelebung als Kulturhaus. Das Kulturhaus liegt eingebettet in den alten Friedhof, unterhalb des Honbergs im alten Siedlungskern von Tuttlingen. Im Eingangsbereich wurden bereits in den 1930-er Jahren alemannische Gräber entdeckt. Dieser Teil des Friedhofs wird nicht mehr belegt und ist zwischenzeitlich zu einem Bürgerpark umgestaltet worden. 

Deutsches Dampflok- und Modelleisenbahnmuseum (www.bahnbetriebswerk-tuttlingen.de/): Das direkt an der Donau gelegene Original-Bahnbetriebswerk mit all seinen Original-Einrichtungen befindet sich in privater Trägerschaft. Es wurde 1933 eingeweiht und kann zusammen mit dem Verwaltungsgebäude, dem siebenständigen Ringlokschuppen, einer voll funktionsfähigen 21-Meter-Drehscheibe sowie den erhaltenen Bekohlungsanlagen besichtigt werden. Auf dem 4 Hektar großen Freigelände sind 26 Dampflokomotiven, mehrere Diesellokomotiven, Personen-, Schlaf- und Güterwagen, sowie zahlreiche weitere Exponate aus der Eisenbahn-Geschichte insbesondere aus der Dampflok-Ära ausgestellt.

Donaueschingen

Museum Art.Plus (www.museum-art-plus.com): Anfang des Jahrhunderts wurde das aus dem Jahr 1841 stammende klassizistische Gebäude komplett saniert und um einen eleganten Anbau erweitert. Aufwändig und umsichtig renoviert, erstrahlt das Haus seit 2009 in strenger Schlichtheit und überzeugt nicht nur durch die helle, freundliche Fassade, sondern vor allem durch zahlreiche durchdachte Details im Inneren. Das Museum beherbergt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Bad Dürrheim

Narrenschopf (www.narrenschopf.de): Das Zentralmuseum der schwäbisch-alemannischen Fastnacht zeigt in drei beeindruckenden Kuppelbauten über 380 farbenfrohe Narrenfiguren und erklärt anschaulich und multimedial Geschichte, Hintergründe und Traditionen dieses Brauchtums, das seit Jahrhunderten zelebriert wird und 2014 ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. 

Rottweil

Pulverfabrik (www.pulverfabrik.com): Auf einer Fläche von bis zu 1.500 m² erwartet Sie eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit der ehemaligen Pulverfabrik Rottweil. Dieser im Neckartal gelegene Industriekomplex der ältesten Stadt Baden-Württembergs fasziniert geschichtlich wie architektonisch gestern wie heute noch. Die vormalige Fabrikhalle wurde 1915 zur Gewinnung von Schwarzpulver unter Max Duttenhofer erbaut und steht bis heute als Teil des Industriekomplexes unter Denkmalschutz.