Pergamonmuseum, Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Pergamonmuseum
Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Spielorte

Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum wurde nach Entwürfen Alfred Messels durch Ludwig Hoffmann zwischen 1910 und 1930 errichtet. Zuvor hatte an gleicher Stelle für wenige Jahre ein kleinerer Bau gestanden. In ihm waren zunächst die bedeutenden Ausgrabungsfunde der Berliner Museen, wie die zwischen 1878 und 1886 geborgenen Friesplatten des Pergamonaltars, untergebracht. Ungenügende Fundamentierungen führten jedoch bald zu Schäden am Gebäude, sodass es abgerissen werden musste.

Das neue, größere Pergamonmuseum wurde als Dreiflügelanlage erbaut. Heute beherbergt es die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Durch die imposanten Rekonstruktionen archäologischer Bauensembles – Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon, Mschatta-Fassade – ist das Pergamonmuseum weltweit berühmt geworden und hat sich zum Publikumsmagnet der Staatlichen Museen zu Berlin entwickelt.

Sanierung
Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird das Museum nach Plänen des Architekturbüros Ungers seit 2013 abschnittsweise saniert. Im Zuge der Sanierung bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar bis mindestens 2023 geschlossen. Von der Schließung betroffen sind darüber hinaus der Nordflügel sowie der Hellenistische Saal. Die Funde aus Uruk und Habuba Kabira sowie die Räume mit babylonischen, altiranischen und sumerischen Denkmälern sind derzeit ebenfalls nicht zugänglich.

Aufführung im Pergamonmuseum
#free_soundtravelers
Das Wandelkonzert findet im Südflügel des Pergamonmuseums rund um das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße und das Markttor von Milet statt.

Website des Spielorts:
Pergamonmuseum

Adresse:
Bodestraße
10178 Berlin