Aurelia Lampasiak

Aurelia Lampasiak

Jury

Lampasiak, Aurelia (Hannover)

Aurelia Lampasiak wurde 1989 in Hannover geboren.

Ihr besonderes Interesse am Zusammenhang zwischen Musik und Bewegung führte sie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), wo sie Rhythmik („Musik- und Bewegungspädagogik“) bei Prof. Reinhard Ring studierte. In diesem Kontext war sie Performerin in mehreren Musiktheaterproduktionen, u.a. in Kooperation mit dem Palais des Beaux-Arts Bruxelles, Theater Wrede Oldenburg, Theaterforum Kreuzberg Berlin.

Lampasiak ist als Violinistin sowohl solistisch als auch kammermusikalisch tätig. Wichtige musikalische Impulse bekam sie von Meike Bertram, Ulf Schneider, Elisabeth Weber, Eiji Oue und Thomas Posth. Sie besuchte Meisterkurse in Deutschland, Frankreich, Belgien und Griechenland. Seit 2017 setzt sie ihr Violinstudium als Masterstudentin bei Meike Bertram an der HMTMH fort.

Als Solistin trat Lampasiak mit einer Veranstaltungsreihe zu Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Isernhagenhof Kulturverein und der Marktkirche Hannover auf. Auch als Kammermusikerin spielte Aurelia mit Streichquartettprojekten und in unterschiedlichen Besetzungen Konzerte in Frankreich, Deutschland und Griechenland. Mit dem Gitarristen Francesco Cascarano gründete sie das Duo Incosueto, das Kammermusik der Wiener Klassik, des spanischen Impressionismus und des argentinischen Tangos interpretiert. Als Violinistin des Ensembles Gipsy Lou, (Gesang, Akkordeon, Gitarre und Violine), trat sie auf Festivals wie Klassik in der Altstadt, Jazzwoche Hannover, Lange Nacht der Museen und anderen kulturellen Veranstaltungen auf.

Eine große Leidenschaft für Neue Musik und die enge Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten hat Lampasiak im Laufe ihres Studiums entwickelt. Das Werk Heavy Wood, Light Metal der Komponistin Roni Brenner wurde von ihr zusammen mit dem Ensemble Garage  uraufgeführt. Auf dem Siebten Music Village-ArTree-Festival konzertierte sie mit dem Duo  Ums’n Jip mit Werken von John Cage und Hans Rudolf Schiess.

Improvisierte Musik bereitet der jungen Künstlerin besonders viel Freude. Das zeigt sich in ihrer Zusammenarbeit mit Schauspielerinnen und Schauspielern und Tänzerinnen und Tänzern und ihrer pädagogischen Tätigkeit. Im Projekt ImproKultur, unterstützt durch den Förderkreis der HMTMH, ist sie seit 2016 als Pädagogin für improvisiertes Musizieren in Sprachlernklassen eingebunden. In diesem Rahmen führte sie 2017 mit der Staatsoper Hannover ein Musikvermittlungsprojekt zu der Oper Leyla & Medjnun durch. 

Neben Aurelia Lampasiaks künstlerischem und pädagogischem Schaffen zeigt sich ihr vielseitiges Engagement u.a. in ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit im Senat der HMTMH.

Stand: November 2017