Foto Mischpult, Kopfhörer, Geige

Konzept

D-bü – WETTBEWERB
STUDIERENDER DER DEUTSCHEN MUSIKHOCHSCHULEN

D-bü (Aussprache: „Debüt“) ist ein neuer Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen. Er wird im Dezember 2017 erstmalig in Berlin durchgeführt.

Das Besondere an D-bü ist die Bandbreite der möglichen Beiträge: Es sind fast alle Arten von Aufführungen möglich, solange es sich nicht um „gewöhnliche“ Klassikkonzerte handelt. Die deutschen Musikhochschulen schaffen mit D-bü ein Veranstaltungsformat, das sich grundlegend von traditionellen Klassik-Musikwettbewerben unterscheidet. Bei D-bü stehen Themen wie Innovation und Originalität sowie die Nachhaltigkeit der Formate im Vordergrund.

MEHR ALS EIN WETTBEWERB

D-bü ist darüber hinaus weit mehr als ein Wettbewerb. Es soll sich vielmehr zu einer Plattform und einem Brennpunkt für den Austausch und auch die Konzeption neuer Musikformate entwickeln. Damit dies gelingt, werden die Teilnehmenden gemeinsam an einem zentralen Ort verpflegt und untergebracht. Ein Rahmenprogramm soll ihnen zusätzlich die Möglichkeit bieten, sich weiterzuentwickeln und neue Anregungen und Ideenanstöße zu erhalten sowie sich fachlich auszutauschen und weiterzubilden.

TEILNEHMENDE

An D-bü teilnehmen können Studierende der deutschen Musikhochschulen. Sowohl Einzelpersonen als auch Ensembles können zugelassen werden. Es gibt auch keinerlei Einschränkung hinsichtlich der Instrumente, Stimmlagen oder Studienfächer. Für die Zulassung zu D-bü ist vor allem die Innovationskraft des jeweiligen Beitrags ausschlaggebend. Die Entscheidung über die Zulassung trifft die KÜNSTLERISCHE LEITUNG.

JURY

Bewertet werden die Beiträge von einer JURY unter Vorsitz eines Experten bzw. einer Expertin für innovative Musikformate. Auch die Jury unterscheidet sich bei D-bü von anderen Klassik-Musikwettbewerben, denn die Jurymitglieder sind (bis auf den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende) ausschließlich Studierende der deutschen Musikhochschulen. Damit keine Interessenskonflikte entstehen, entsendet jede Musikhochschule entweder einen musikalischen Beitrag oder ein Jurymitglied.

D-bü bietet Studierenden somit die Möglichkeit, auch die Rolle der Bewertenden kennenzulernen und damit eine Erfahrung zu machen, die für die künstlerische Laufbahn hilfreich sein kann.

PREISE

Da die Beiträge zu D-bü konzeptbedingt kaum oder gar nicht vergleichbar sind, werden von der Jury drei gleich hoch dotierte PREISE in unterschiedlichen Wertungskategorien vergeben.

BESONDERE SPIELORTE

Neue Musikformate sind mitunter an unkonventionelle Aufführungsorte gekoppelt. D-bü fördert Veranstaltungen an außergewöhnlichen SPIELORTEN. Durch die Partnerschaft mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz besteht beispielsweise die Möglichkeit, Berliner Museen als Spielstätten zu nutzen. Auch andere für klassische Musik atypische Orte wie Clubs oder der öffentliche Raum kommen bei D-bü in Betracht.

PUBLIKUM

D-bü ist auch hinsichtlich des Publikums sehr offen konzipiert: Alle AUFFÜHRUNGEN im Rahmen von D-bü sowie die anschließende Preisverleihung sind öffentlich. Durch die Aufführung an ungewöhnlichen Orten und die Neuartigkeit der Formate sollen auch Menschen erreicht werden, die bisher noch nicht von klassischer Musik begeistert sind.