Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Sarah Zucker erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. Bereits drei Jahre später konzertierte sie erstmals als Solistin mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck. Während Ihrer Unterrichtszeit am Georg Philipp Telemann Konservatorium Magdeburg gewann sie zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene des Wettbewerbs Jugend-Musiziert und sammelte erste Orchester- und Kammermusikerfahrungen. So war sie Solocellistin im Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums, aber auch Mitglied des Landesjugendorchesters Sachsen-Anhalt. 2016 wechselte Sarah zu Marcel Körner, Vorspieler der Magdeburgischen Philharmonie, um sich gezielt auf ihr angestrebtes Studium vorzubereiten.

Seit 2018 studiert Sie in der Klasse von Francis Gouton, erst in Trossingen und jetzt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim ihren künstlerischen Bachelor. Bereits in Ihren ersten Semestern spielte Sarah in diversen kammermusikalischen Besetzungen mit Werken verschiedenster Epochen, wobei die alte Musik einen besonderen Stellenwert einnahm. 

Seit Ihrem Wechsel an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim spielte sie bei diversen Opernproduktionen der Hochschule mit und war Mitglied der ersten Arbeitsphase der Jungen Oper Baden-Württemberg.

Um Ihrer großen Leidenschaft, dem Unterrichten nachzugehen, macht sie seit 2021 zusätzlich den pädagogischen Bachelor und ist Instrumentalpädagogin in der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises. 

Neben dem Cello engagierte sich Sarah im AStA der Hochschule für Musik Trossingen. 

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Hochschule für Musik und Theater Rostock

Justus Schalow, geboren 2002 in Berlin, studiert seit 2021 Komposition bei Benjamin Lang in Rostock und spielt schon seit jungen Jahren Violine. Außerdem interessiert ihn die Betätigung an diversen Tasteninstrumenten- Unter seinen Einflüssen finden sich die Klassiker von „alter Musik“ bis „neuer Musik“, aber auch Weltmusik und andere Kulturen. Selber Musik spielen ist für ihn wahrscheinlich genau so wichtig wie komponieren, daher kommt natürlich auch ein großes Interesse für improvisierte Musik. Außerdem ist ein zentraler Baustein seines Schaffens die interdisziplinäre Kunst, zum Beispiel Musik und Tanz, Fotografie und Schauspiel. Er nutzt jede Gelegenheit um Zeit in seiner Heimatstadt Berlin zu verbringen und um auch künstlerisch dort zu wirken.

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Musikhochschule Lübeck

Die aus Lettland stammende Gitarristin Viktorija Samoilenko, geboren im Jahr 1995, begann an einer lettischen Musikschule mit dem Gitarrenspiel. Nach nur fünf Jahren Gitarrenunterricht wurde sie an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Tomasz Zawierucha für das Bachelorstudium aufgenommen. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss in Essen verfeinert sie ihr Können als Master Studentin an der Musikhochschule Lübeck bei Prof.Otto Tolonen.

Im Jahr 2017 war Viktorija Samoilenko Stipendiatin der Alfred und Cläre Pott Stiftung. 2020 gewann sie den 1.Preis für Gitarre Solo bei dem internationalen Musikwettbewerb Giovani Musicisti – Città di Treviso.

Meisterkurse bei renommierten Gitarristen Dmitry Nilov, Roman Viazovskiy, Prof. Evgeni Finkelstein, Prof. Olaf Van Gonnissen, Hubert Käppel, Graham Anthony Devine, Prof. Piotr Zaleski, Prof.Thomas Müller-Pering ergänzen und bereichern ihre Ausbildung.

Seit 2018 beschäftigt sie sich intensiv mit Kammermusik. Zusammen mit der litauischen Geigerin Terese Pletkute bildet sie das Duo Amber.

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Clarissa Oesterle wurde 1997 in eine sehr musikalische Familie hineingeboren. So entdeckte sie früh ihre Begeisterung für die Musik und erhielt bereits ab ihrem fünften Lebensjahr eine musikalische Ausbildung und Förderung in den Fächern Violine und Klavier. Seit Oktober 2017 studiert Clarissa Oesterle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart den Studiengang Bachelor / Master Lehramt mit dem Hauptfach Violine in der Klasse von Sabine Kraut sowie Germanistik an der Universität Stuttgart.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit wie etwa als Violinisten der Kammerphilharmonie der Universität Stuttgart, des Collegium Instrumentale Stuttgart sowie der Jungen Orchesterakademie der Region Franken ist ihr auch die musikpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein Anliegen. So konnte Clarissa Oesterle in Bayreuth im Rahmen des Festivals junger Künstler die Leitung des interdisziplinären Education-Workshops übernehmen sowie bei Filmarbeiten der Professional School Of Education Stuttgart-Ludwigsburg am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung PLUS unter der Leitung von Dr. Christiane Lenord mitwirken.

Derartige Tätigkeiten mögen ihre Anstellung als Tutorin von Frau Dr. Christiane Lenord im Fachbereich Musikpädagogik / Professional School of Education mit dem Schwerpunkt Projektmanagement und e-Portfolio für das Praxissemester in den neuen künstlerischen Lehramtsstudiengängen des Landes Baden-Württemberg begründen.

Im Jahr 2021 folgte für Clarissa Oesterle aufgrund überaus erfolgreicher Studienleistungen sowie vielfältigem gesellschaftlichen Engagement die Auszeichnung mit einem Deutschlandstipendium der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

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Folkwang Universität der Künste

Der ukrainische Pianist und Komponist Oleksandr Loiko (geb. 1993) studierte unter Yurii Rakul an der National Musikakademie in Odessa, um 2018 an die Folkwang Universität der Künste (Essen) zu wechseln, wo er ein Masterstudium bei Till Engel und Kai Schumacher absolvierte. Seit 2021 Oleksandr studiert Aufbaustudium zum Konzertexamen bei Prof. Evgeni Bozhanov, Folkwang Universität der Künste, Essen.

Loiko nahm an Meisterkursen bei Boris Bloch, Arkadii Sevidov, Galina Popova und Josef Yermin teil. Er ist seit September 2018 Stipendiat des Lions Club Essen-Werethina sowie des Lions Club Voerde/Niederrhein. 2019 gewann er den ersten Preis beim Köhler-Osbahr-Wettbewerbs, Duisburg. 2002 wurde beim vierten Internationalen Klavierwettbewerb Theodor Leschetizky, Hamburg, mit dem Carl Bechstein-Preis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses steht das Werk von Alexander Skjrabin.

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Hochschule für Musik Detmold

Sarah Kuppinger (*1999) studiert im 6. Bachelorsemester Gesang und Gesangspädagogik an der HfM Detmold bei Prof. Gerhild Romberger. Prägend für sie waren Meisterkurse u.a. bei Simon Wallfisch, Prof. Karola Theill, Annette Dasch und Prof. Juliane Banse. Neben dem Sologesang, für den sie in den Jahren 2017 und 2018 mit mehreren Landes- und Bundespreisen beim Wettbewerb Jugend Musiziert und 2022 mit einem Preis beim Lions-Musik-Preis in OWL ausgezeichnet wurde, engagiert sie sich im Bereich des Ensemble- und Chorsingens und singt u.a. im Kammerchor Stuttgart, dem Symphonischen Chor Bamberg, dem KlangForum Heidelberg und dem Bundesjugendchor. Sarah Kuppinger hat parallel zu dem Gesangsstudium zwei Semester Violine bei Alexia Eichhorn an der HfM Weimar FRANZ LISZT und ein Semester bei Prof. Aram Badalian an der HfM Detmold studiert und ist nun mit Violine als zweitem Hauptinstrument in der Klasse von Felicia Terpitz an der HfM Detmold. Auch mit der Violine und Viola konnte sich Sarah bei Jugend Musiziert behaupten und ist mehrfache Preisträgerin. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem in der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Bundesjugendorchester.

Um Jugendliche, die bislang keinen Zugang zur Musik hatten, zu fördern, gründete Sarah Kuppinger den Chor VocalUp, der durch eine Förderung der Deutschen Chorjugend, Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. und Aktion Mensch finanziert wird. Ehrenamtlich engagiert sie sich in der Deutschen Chorjugend, ist im Vorsitzende in der Hessischen Chorjugend und ist Fachbereichssprecherin und im Senat der HfM Detmold. Seit 2020 ist Sarah Kuppinger Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Hochschule für Musik Würzburg

Sebastian Knaub, 23, studiert im 6. Semester Lehramt Musik an Gymnasien Doppelfach mit dem Kernfach Klavier sowie zusätzlich den Schwerpunkt Instrumentalpädagogik Klavier. 

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Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Lorenz Kestler wurde 2000 in Dresden geboren. Seit 2020 studiert er an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Musikwissenschaft und interkulturelles Musik- und Veranstaltungsmanagement.

Schon seit seiner Kindheit spielt er Violine und Klavier und erfuhr vielfältige musikalische Einflüsse in Gemeindechor, Band, Schulorchester und im Musik-Leistungskurs. Weitere praktische Erfahrungen sammelte er 2018 als Teilnehmer des Wettbewerbs Jugend musiziert, an dem er bis zur Landesebene partizipierte. In seinem Freiwilligendienst in Israel erfüllte er sich 2019 einen Herzenswunsch und begann mit Trompetenunterricht.

Dort merkte er auch, dass die Beschäftigung mit und sein Interesse für Musik die Tätigkeit eines Hobbys übersteigt, was ihn zum Studium an der Musikhochschule in Weimar motivierte. Seit seinem Studienbeginn nutzt er rege das kulturelle Angebot der Stadt und setzt sich mit Fragestellungen zu Konzertformaten, Interpretationen sowie der Aufführungspraxis auseinander. Darüber hinaus sammelt er in eigenen Projekten praktische Erfahrungen im Managementbereich. Zum Beispiel in der Organisation des Hochschulorchesters Collegium Musicum oder zuletzt als Projektleiter der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie Berlin.

Neben den Musik-spezifischen Themen ist Lorenz Kestler ein soziales und inklusives Miteinander sehr wichtig. Daher engagiert er sich bei der Initiierung der Wandelkarte, einer Nachhaltigkeitskarte Weimars und im Forschungsprojekt Musik und Demenz der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Außerdem interessiert ihn, wie Musik im interkulturellen Kontext zu einem inklusiveren Miteinander beitragen kann. Daraus resultiert auch seine Neugier für moderne, interdisziplinäre Konzertformate, die mit bewährten Formen spielen beziehungsweise nach neuen, zeitgenössischen Ausdrucksformen suchen.

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Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

 Jonas Kämper (*1998 in Berlin) studiert seit 2015 Querflöte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Benoît Fromanger und absolvierte 2022 seinen Bachelor. Von 2006-2011 war er Mitglied im Kinderchor der Komischen Oper Berlin, wo er in zahlreichen szenischen Opernaufführungen sowohl in der Chorgruppe als auch solistisch mitwirkte. Neben seiner weiteren musikalischen Ausbildung auf der Flöte nahm er Kompositionsunterricht und gewann 2013 und 2015 jeweils einen 1. Preis beim internationalen Kompositionswettbewerb Artistes en Herbe in Luxemburg sowie 2015 einen 2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Querflöte Solo. 2015 wurde er als Jungstudent an der HfM Hanns Eisler aufgenommen. Seither sammelte er zahlreiche Orchestrale und kammermusikalische Erfahrungen, z.B im Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin, im Orchester der Studienstiftung des Deutschen Volkes, im Landesjugendensemble Neue Musik Berlin sowie in zahlreichen Projekten seiner Hochschule. Seit 2018 ist er Stipendiat in der Musikerförderung des Cusanuswerks und bei Yehudi Menuhin Live Music Now. 2018 nahm er an einer Opernakademie der Opera Mauritius in Afrika teil und wurde Mitglied im Ensemble Asambura für interkulturellen Austausch.

Neben seiner künstlerischen Arbeit engagierte er sich im Jesuit Refugee Service, als Studierendenvertreter in diversen hochschulpolitischen Gremien und arbeitet derzeit im Pressebüro und im Veranstaltungsmanagement der HfM Hanns Eisler sowie projektbezogen in verschiedenen Musik- und Kulturinstitutionen. 

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Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden

Arne Herrmann (Komponist, Pianist, Synthesist) ist 1995 in Leipzig geboren und dort bis zu Beginn seines Kompositionsstudiums auf- und künstlerisch gewachsen. Sein intensiver Kontakt zur Musik begann instrumental, indem er autodidaktisch verschiedene Instrumente lernte (Gitarre (15), Klavier (17), Saxophon (22)). Mit 18 Jahren nahm er Unterricht (Jazzklavier, -gitarre) und spielte und schrieb in der eigenen Jazz-Funk-Combo.

Die erste professionellere Ausrichtung zur Kunst begann mit dem Theater – zunächst spielte er im Mehrgenerationenprojekt des TdjW, wo er anschließend ein Jahr als Regieassistent arbeitete. Eine Absage der HMT für Dramaturgie führte zu einer Pause im szenischen Bereich, in der sich Arne beruflich vorerst neu orientierte. Daraus ergab sich das kooperative (Studium, Ausbildung, Praxis) und letztendlich abgeschlossene Ingenieursstudium an der HTWK.

Neben dem Studium fing er wieder an szenisch zu arbeiten. Zunächst in Regieassistenz bei SIE MÖGEN SICH (Stück von Nils Matzka), die sich zu einer Co-Regie erweiterte und in dem Beginn des gemeinschaftlichen theater.kollektiv mündete. In den folgenden Jahren inszenierte und arbeitete Arne Herrmann in verschiedenen Funktionen (Musik, Dramaturgie, Licht) in Produktionen der freien Szene (Ungeliebter Nacktmull, u.w.) und des Schauspiel Leipzigs (Morning, Frühlingserwachen).

So sehr er sich mit Theater und Performativen verbunden fühlt, so war diese Phase ein Lebensabschnitt des sich Ausprobierens und Findens, der auch über Lesebühnen, Improtheater und musikalische Projekte schließlich zur Erkenntnis führte, dass Musik und das Kreieren von Musik sein Lebensschwerpunkt sein soll. Seit 2020 studiert Arne Herrmann Jazz Rock Pop Komposition an der Hochschule für Musik C.M.v.W in Dresden. Für ihn sind diese 3 Genrebezeichnungen vor allem Sammelbegriffe einer jeweils deutlich übergreifenderen Ästhetik und entsprechen der Bildung von Kategorien, denen er grundsätzlich widerspricht – Regeln in der Musik sind für ihn ästhetische Präferenzen und Kategorien eingrenzend in der Persönlichkeitsentwicklung. Die ersten Semester, inklusive zweier Hauptfachlehrerwechsel, veranlassten in ihm eine Entwicklung zu einem persönlichem Standing, dass Eingrenzung aufbrechen möchte und den Begriff Genre als Ausschnitt in einem rhizomatischen Gebilde aller musikalischen Mittel sieht. Umso mehr entfernt er sich von hierarchischen Ansätzen und empfindet für sich Komprovisation als geeignetes Prinzip oder Beschreibung seines Fokus. Dieser drückt sich in verschiedenen Ensembles und Vorhaben aus: EQUA, ein elektronisches Improvisationsquartett (vib, git, syn, dr), das neben musikalischer Improvisation in der Kernbesetzung rotierende Mitglieder multimedialer Ausrichtung einlädt; EnRAeF, ein Kompositionsduo mit Raef Badrkhan, indem modale, mikrotonale und improvisierte Ideen in verschiedene Besetzungskonzepte fließen. Comprovisational Aspects wird 2022 Arne Herrmanns erstes elektronisches Soloalbum.

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